Auszeichnungen

Friedensschule als „MINT-Schule NRW“ ausgezeichnet

MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,
Technik.

Sechs Schulen konnten im Rahmen ihrer Bewerbung und in einem digitalen Schulaudit überzeugen und die Friedensschule in Hamm gehört dazu. Per Mail wurde sie darüber informiert:

„In beeindruckender Weise konnten die zertifizierten Schulen darstellen, wie sie ihre MINT-Profile auch in Zeiten der Pandemie weiterhin mit Leben gefüllt haben. Nach dem Motto ‚aus der Not eine Tugend machen‘ – haben die Schulen die Zeit der Pandemie genutzt, um die Digitalisierung im Bereich des Lehren und Lernens voranzutreiben.“

Schulministerin Yvonne Gebauer gratuliert in einer digitalen Laudatio den Schulen. Zudem bedankt sich die Schulministerin für das herausragende MINT-Engagement von Lehrkräften und schulischen Kooperationspartnern – insbesondere in den Zeiten der Pandemie: https://youtu.be/c79cO2Zqosw

Wie Medienkompetenz an der Friedensschule gelebt wird, konnte die Jury während des Audits erkennen. In Kooperation mit dem Hammer Medienzentrum wurden alle technischen Register gezogen, um  wenigstens ein bisschen „Live-Feeling“ aufkommen zu lassen. Mit zwei Kameras wurde der zugeschalteten Jury das MINT-Profil der Friedensschule von Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Kooperationspartnern präsentiert.

Wie nachhaltig die Bildung an der Friedensschule ist, wurde durch ein Video dokumentiert, indem sehr eindrucksvoll MINT-Biografien dargestellt wurden. Besonders stolz ist die Friedensschule über die Mädchenförderung in dem Bereich.

Drei Ziele verfolgt die Friedensschule mit ihrem MINT-Konzept:

  1. „Wir möchten, dass (insb.) Mädchen und Jungen nachhaltig ihr Interesse an den MINT- Fächern entdecken.
  2. Wir möchten fachliche und methodische Kompetenzen in den MINT- Fächern vermitteln und Talente / Begabungen fördern.
  3. Wir möchten die Basis für gute Berufschancen schaffen.“

Wie diese Ziele verfolgt werden, verdeutlichte die Friedensschule in diesem Prüfungsverfahren.
Dabei wurde die Vielfalt des Engagements im MINT-Bereich aufgezeigt. Gefördert werden die Schülerinnen und Schüler in allen jahrgangsstufen zum einen in den Arbeitsgemeinsschaften wie Veranstaltungstechnik, Robotic, Garage-Band, Digital Talent, digitale Schulzeitung „Respekt TV“ Energie/Technik, Medienscouts, Schulgarten, zum anderen in Projekten, z.B.  „Power4School“ (Wissensfabrik) und durch die Beteiligung an zahlreichen Wettbewerben: Mathe-Olympiade, Känguru, „Mathe im Advent“,  Biber-/Informatik, Robotic, Tag der Chemie, Forschertagebuch. Außerdem stach die Friedensschule mit ihren Schwerpunktklassen „Forscher-, Mathemagier- und iPadklassen“ sowie mit ihrem Engineeringprofil heraus. Unterstützt wird die Schule von Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Bildung. Dementsprechend nahmen an dem Prüfungsaudit auch eine Vertreterin von BASF und ein Vertreter der HSHL teil. Damit bietet die Friedensschule optimale Chancen für Beruf und Studium.

Die Auszeichnung als „MINT-Schule NRW“ möchte die Friedensschule mit der Eröffnung ihres neuen NW-Trakts – noch in diesem Sommer – feiern.

Friedensschule findet Lösung zur Umsetzung des Schülerbetriebspraktikums

Nachhaltige Gestaltung von Naturflächen durch das Fairtrade-Schulteam

Re-Zertifizierung als Fairtrade-School 2020

FUgE-news Ausgabe 3/2020

Re-Zertifizierung zur „Fairtrade School“ 2018

WA 26.04.2018

Friedensschule rezertifiziert als „Fairtrade-School“

Im September 2020 war es soweit: Die Friedensschule wurde rezertifiziert.
Nach zwei Jahren, in denen sich Schüler, Eltern und Lehrer dafür eingesetzt haben, den fairen Gedanken in und mit unserer Schule umzusetzen, bekamen wir es schwarz auf weiß: Die Friedensschule darf das Siegel für zwei weitere Jahre tragen.
Im Rahmen des Eine- Welt-und-Umwelt-Tages im Maximilianpark wurde die Urkunde verliehen.

Vorstandsvorsitzender des TransFair e.V. Dieter Overath schreibt:

„Nach Erfüllung aller Kriterien kann die Friedensschule den Titel Fairtrade-School für weitere zwei Jahre tragen.
Durch ihr Engagement für den fairen Handel dient die Schule als Vorbild für andere Schulen.
Als Fairtrade-School trägt sie dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Produzentenfamilien in Ländern des globalen Südens zu verbessern und die Armut zu verringern.
Wir gratulieren allen Beteiligten und bedanken uns herzlich für das Engagement.“

Rezertifizierung unseres Berufswahlsiegels

Laudatio-Text

„Wir sind eine Schule, die nicht nur den schulischen und beruflichen Werdegang der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich begleitet, sondern darüber hinaus in anderen Lebensbereichen Unterstützung anbietet.“ So steht es zum Thema Beratung im Leitbild der Friedensschule Hamm. Das Leitbild der Friedensschule in Hamm wird gelebt – und das insbesondere im Bereich der (inklusiven) Berufsorientierung. Schon seit Jahren leistet die Friedensschule Berufsorientierung im Sinne der Schülerinnen und Schüler auf hohem Niveau. Die letzten Jahre haben die Schule noch weiter reifen lassen.

Sei es das außergewöhnliche Schülerengagement in den Schülerfirmen „Culture Club“ oder dem Fairtradeladen, dem innovativen Ausbau der digitalen Bildung ab der Unterstufe oder die enge, familiäre – fast freundschaftliche – Einbindung externer Kooperationspartner. Unternehmer, Sozialversicherungen, Eltern, Schulsozialarbeit, die Agentur für Arbeit als auch das hiesige Jobcenter – all diese Partner und viele aus dem Schulleben mehr, ziehen an einem Strang und bieten den Schülerinnen und Schülern ein Puzzle aus vielen Berufsorientierungselementen und befähigen diese, am Ende des Berufswahlprozesses eine tragfähige Entscheidung zu treffen.

Elternschule

Die Elternschule Hamm, eine Initiative von freien und öffentlichen Trägern der Stadt Hamm, ermöglicht Elternbildungs- und Elternberatungsangebote im gesamten Stadtgebiet. Es werden Elternveranstaltungen für alle Lebensphasen von Kindern und Jugendlichen, von der Geburt bis hin zur Pubertät, angeboten.

Zukunftsschulen NRW

Projektschule „Vielfalt fördern“

Der Vielfalt in den Klassenzimmern gerecht werden.

Schülerinnen und Schüler sollen  entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen besser lernen können.

Das Projekt „Vielfalt fördern“

unterstützt Schulen mit Sekundarstufe I  in ihren Regionen dabei, durch systematische individuelle Förderung im Unterricht besser mit der wachsenden Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler umzugehen.

Dazu werden in den Regionen tätige Moderatorinnen und Moderatoren für Lehrerfortbildung (aus den Kompetenzteams) in das Projekt eingebunden. Die Moderatoren bieten mit der Qualifizierung systematisch Inhalte und Lernanlässe zur Weiterentwicklung des Unterrichts fokussiert auf individuelle Förderung. Sie begleiten die Lehrpersonen in ihrem Lernprozess und lassen die Bedarfe aus der Praxis in die Weiterentwicklung der Qualifizierung einfließen.

Das Fortbildungsangebot für Schule ist modular aufgebaut: Die vier Module der Qualifizierung zielen auf eine systematische Weiterentwicklung von individuell förderndem Unterricht.

  • Modul 1: Teamentwicklung im Kollegium/ Kooperation (Implementation/ Kommunikation)
  • Modul 2: Identifizierung von Potenzialen und Interessen/ Evaluation (Diagnostik)
  • Module 3 und 4: Lernen und Lehren – Potenziale fördern und kompetenzorientiert unterrichten (Didaktik 1 und 2)